Fußballkarriere? Viel Grips nötig


Wer kicken will, muss planen können
Fußballkarriere? Viel Grips nötig

Die Fußball-EM naht: Spiele, Tore, Interviews. Letztere geben einem so manchmal zu denken. Denn nicht immer strotzt das Gesagte vor Intelligenz. Wer Fußball-Profis jedoch als dumm abstempelt, liegt weit daneben. Fußballer besitzen außergewöhnlich gute Gehirnfunktionen für Planung und abstraktes Denken, wie schwedische Forscher berichten.

Sportliches Hirn

Forscher des Karolinska Instituts im schwedischen Solna erhoben mittels Standardtests die kognitiven Fähigkeiten von 57 Profi-Fußballern, die zum Zeitpunkt der Studie in einer der drei obersten Fußball-Ligen Schwedens spielten. Zusätzlich führten die Wissenschaftler dieselben Tests an einer Kontrollgruppe von Nicht-Sportlern durch.

Das Ergebnis: Die Profi-Fußballer besaßen deutlich bessere exekutive Funktionen als die Nicht-Sportler. Zu den exekutiven Gehirnfunktionen zählen Planen und abstraktes Denken. Hohe Exekutivfunktionen sprechen für eine schnelle Verarbeitung von Informationen und ermöglichen es, sich rasch an eine neue Situation anzupassen.

Laut Studienleiter Predag Petrovic sei es für Profifußballer wichtig, besonders ausgeprägte exekutive Funktionen zu besitzen. Denn nur wer planen und abstrakt denken kann, bringt es im Fußball zu etwas. Außergewöhnliche exekutive Fähigkeiten zählen neben Fitness und Körperbeherrschung zu den Voraussetzungen für diesen Beruf.

Zum Fußballer geboren

Die exekutiven Funktionen lassen sich während des Trainings verbessern. Zu einem großen Teil sind sie jedoch genetisch veranlagt – also in die Wiege gelegt. 

Die Forscher gehen davon aus, dass jede Sportart andere Gehirnfunktionen voraussetzt. So sind die exekutiven Funktionen vor allem bei Mannschaftssportarten bedeutend, während sie bei einem Sprinter nicht ins Gewicht schlagen. Jeder Mensch kann somit eine Sportart finden, die seinen Gehirnfunktionen am besten entspricht.  Es gibt halt nicht nur Fußballprofis.

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